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Die Geschichte der Wiener Balltradition


Tanzen, Sehen und Gesehen werden, aber auch kulinarische Genüsse und Feiern bis in die frühen Morgenstunden. In den vergangenen Jahrhunderten hat sich in Wien eine weithin bekannte Ballkultur entwickelt.


Tanzen, Swingen, Sehen und Gesehen werden, aber auch kulinarische Genüsse und Feiern bis in die frühen Morgenstunden - dies alles steht für die Wiener Balltradition. In den vergangenen Jahrhunderten hat sich aus einfachen Tanzveranstaltungen eine besonders herausragende und weithin bekannte Ballkultur entwickelt! Sie laden ein, um für ein paar Stunden dem Alltag zu entfliehen und Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Doch sehen wir uns die Entstehungsgeschichte der Balltradition genauer an:

Wiener Ballkultur im 18. und 19. Jahrhundert!

Eigentlich reicht die Balltradition bis ins Mittelalter zurück. Weltweit bekannt wurde die Bundeshauptstadt Österreich mit ihrer Ballkultur jedoch durch den 1814/15 stattfindenden Wiener Kongress. An diesem nahmen politisch Bevollmächtigte aus über 200 europäischen Staaten teil und Abends wurde gefeiert und getanzt. Das lateinische "ballare" (= tanzen) war ausschlaggebend, dass man diese Veranstaltungen mit der Zeit auf Ball umbenannte. Bei diesen rauschenden Festen wurde im offiziellen Teil Menuette und Polonaise getanzt. Zur vorgerückter Stunde setzte sich dann immer mehr der Dreivierteltakt durch. Dieser Paartanz sorgte anfangs für Irritation und moralische Entrüstungen und galt außerdem als zu intim. War der Walzer doch der Tanz des gemeinen Volkes. Erst durch die drei erfolgreichen Wiener Komponisten Joseph Lanner, Johann Strauss Vater und Sohn hielt der Walzer Einzug auf den Bällen - er wurde salonfähig und in die feine Balletikette aufgenommen: Eine wunderbare Balltradition war geboren.

Auch dem strengen behördlichen Verbot im 18. Jahrhundert sei Dank, denn dadurch wurden die unerlaubten öffentlichen Faschingsumzüge verboten, weswegen sich der Adel in die Säle der Hofburg zurückzog, um ordentlich zu feiern. Kaiser Joseph der II. öffnete die Redoutensäle dann auch dem einfachen Volk - dies war einer der wichtigsten Schritte im Hinblick auf die Entwicklung der weiteren Ballkultur.

Ballkultur einst und heute

"Darf ich bitten?" - Diese Einladung zum Tanz hörte die Frau von damals genauso gerne wie heute. Unterschied: Früher wurden auf einem Ball die jungen Heranwachsenden in die Gesellschaft eingeführt. Heute steht das Vergnügen und Knüpfen von geschäftlichen Kontakten im Vordergrund. Ballkultur bedeutet aber auch, alte Traditionen nach wie vor lebendig zu halten. Dazu gehören ein Ballgeschenk für die Damen, die berühmten Mitternachtseinlagen, der Ausruf "Alles Walzer" und noch einige mehr.

Nicht nur im Jänner und Februar - der Hochsaison - lockt Wien mit verschiedensten Bällen zum Besuch, sondern das ganze Jahr finden zahlreiche unvergessliche Veranstaltungen statt. Dazu gehören unter anderem auch rauschende Sommerfeste wie bereits zu Zeiten Maria Theresias - ein Hoch auf die Wiener Balltradition!

Artikel vom 2015-07-25 - Updated am 2015-07-25 - Erstellt von A-218293
Copyright: A-218293



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